Aufgrund der schwierigen Lebensbedingungen müssen Kinder und Jugendliche betteln oder kleine Arbeiten verrichten. Viele Mädchen und Burschen der Millionenstadt Quito kennen kein geordnetes Leben, da sie früh zum Lebensunterhalt der Familien beitragen müssen.
In Quito, der Hauptstadt Ecuadors, gibt es für die Straßenkinder eine Sportschule. Hier finden die Kinder immer eine offene Tür. Das Fußballspiel dient dabei als pädagogischer Schlüssel zur Veränderung des tristen Alltags.
Die Fußball-Schule wird wie ein Sportclub mit fünf Leistungsstufen geführt. Jede Gruppe trifft sich regelmäßig mit ihrem Trainer, vor allem an den Wochenenden. Im Rahmen der Aktion Fußball für Straßenkinder wird von Jugend Eine Welt das Don-Bosco-Projekt „GOLASO“ in Ecuador unterstützt. Das spanische Wort „Golaso“ (Supertor) steht als Synonym für die überschwängliche Fußballbegeisterung der Menschen Südamerikas. Die Fußballschule GOLASO verfolgt jedoch noch andere Ziele als das gemeinsame Fußballspiel. Daher hat der Begriff „GOLASO“ noch eine weitere Bedeutung: GOL = Torschuss, A = Autoestima (Selbstwert), S = Solidaridad (Solidarität), O = Organización (Organisation). Diese Werte werden durch den Fußball erlernt!