Der Ort Zepce war während des Krieges häufig Schauplatz von Kämpfen. Die Vergangenheit hat tiefe Wunden in den Seelen und Gräben zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen hinterlassen. Hier will das Fußballprojekt von Jugend Eine Welt einen Beitrag zur Versöhnung leisten.
Bisher spielen 120 Jugendlichen im Projekt, aber auch die Kinder des Fußballclubs Zepce trainieren wegen mangelnder Infrastruktur ebenfalls im Zentrum. Allerdings gibt es in ganz Zepce weder eine Sporthalle noch Sportplätze, die das ganze Jahr über bespielbar sind. Um Abhilfe zu schaffen, soll ein Sportplatz mit Kunststoffrasen errichtet werden, der auch bei schlechten Witterungsverhältnissen genutzt werden kann.
Besonders Jungen und Mädchen, die zur muslimischen und orthodoxen Minderheit gehören, werden im Projekt betreut. Der gemeinsame Sport soll die Begegnung fördern und helfen gegenseitiges Misstrauen abzubauen. In einer Region, die noch sehr unter den Folgen des Krieges leidet, kommt somit dem Fußball und dem Sport insgesamt eine friedensstiftende Aufgabe zu. Die Anlage eines Kunstrasenplatzes wäre für den Fortbestand des Projekts essentiell!