Fußballeuropameisterschaft in Lwiw
Für die Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine wurde viel Geld in neue Stadien investiert. So auch in der Stadt Lwiw, in der Millionen für lediglich drei Vorrundenspiele ausgegeben wurden. Gleichzeitig haben viele Kinder und Jugendliche keinen Platz, wo sie spielen oder Sport betreiben können. Drogen und Gewalt sind die Probleme, die daraus folgen.
Ein Platz für Kinder und Jugendliche
In der Fußballschule der Salesianer Don Boscos in Lwiw finden diese Kinder einen Platz. 400 Kinder haben die Möglichkeit an Trainings und an Sommercamps teilzunehmen. Die zehn Teams der Schule spielen in verschiedenen Ligen mit und nehmen an Wettbewerben und Turnieren in der Ukraine teil. Durch den Sport werden die Kinder und Jugendlichen von der Straße geholt und vor Drogenmissbrauch und Gewalt ferngehalten. Die Bildungseinheiten und Seminare des Don Bosco Bildungszentrums am gleichen Ort fördern die ganzheitliche Entwicklung benachteiligter Kinder und Jugendlicher aus Lwiw.
Training bei Frost und Schnee
Doch im Winter und bei oft eisigen Temperaturen ist ein Training nicht möglich. Der Bau einer Sporthalle ist daher dringend notwendig, denn in Lwiw kann es bis zu sieben Monaten eisigen Frost geben. Eine Sporthalle ermöglicht den Schülern der Fußballschule regelmäßig zu trainieren und ihr Können zu verbessern. In der Halle hat es dann sogar auch Platz für weitere Sportarten, wie etwa Volleyball oder Basketball.